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Am 29. Januar Alex Lind, Referent der Organisation Open Doors , führte vor 70-80 Leuten in die Thematik ein und machte uns deutlich, dass Christsein in sehr vielen Ländern unweigerlich mit Benachteiligung, Ausgrenzung und Isolation, Gefängnis, Folter und Tod verbunden ist. Open Doors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen als weltweit größte Gruppe aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Open doors unterstützt unsere Geschwister in über 50 Ländern, indem die Mitarbeiter Bibeln in Länder bringen bzw. schmuggeln (z. B. China, Nordkorea), Verfolgungsseminare anbieten, Untergrundgemeinden und ihre Leiter unterstützen, informieren und zum Gebet aufrufen sowie Petitionen herausgeben. Auch leiten sie Briefe von Christen aus der freien Welt an Gefangene weiter, so dass so manch einer schon Tausende von Karten erhielt und ermutigt wurde an Christus festzuhalten.
Das Land Iran war auf Grund unserer iranischen Geschwister in unserer Gemeinde und der derzeitigen politischen Situation besonders von Interesse: "Christen im Iran haben den Drang, Gott zu dienen - besonders ehemalige Muslime. Sie rechnen mit mehr Verfolgung als in den vergangenen Jahren. Doch inmitten dieser Verfolgung wächst die Gemeinde."
Seit Jahren schon gehört die Islamische Republik Iran zu den schlimmsten Christenverfolgerstaaten auf dem von open doors herausgegebenen Weltverfolgungsindex (derzeit Platz 2 nach Nordkorea). Der Islam ist im Iran Staatsreligion, und alle Gesetze und Vorschriften müssen der offiziellen Interpretation der Scharia-Gesetze entsprechen. Diesen zufolge muss jeder Muslim, der den Islam verlässt und beispielsweise Christ wird, zurück zum Islam gebracht oder mit dem Tod bestraft werden. Konvertiten treffen sich daher in Hausgemeinden und gehen dadurch ein hohes Risiko ein, sollten sie von den Beamten oder Religionswächtern entdeckt werden. Es heißt, die örtlichen Behörden im ganzen Land seien angewiesen worden, gegen Hausgemeinden hart vorzugehen. Wenn du mehr wissen möchtest und aktiv werden willst:
Oder sprich doch mal unsere iranischen Geschwister in der Gemeinde an. Ich durfte am 29.01. mit einigen von ihnen beten und fühlte mich beim Klang ihrer Landessprache Farsi schon fast in eine iranische Hausgemeinde versetzt. Viele haben auch die wunderbaren iranischen Köstlichkeiten am besagten Abend probieren dürfen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die fleißigen Köche, die eigentlich nur eine Kleinigkeit vorbereiten sollten... Eure Sandra Bickel
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